Hansestadt Wismar: 
 Sehenswertes

Vom Ostseebad Rerik erreichen Sie Wismar, eine bedeutende Station der europäischen Route der Backsteingotik, in ca. 25 - 30 Minuten.

 

 

 

In die Zeit der Gotik (13.-15. Jh.) fällt Wismars Stadtwerdung sowie seine Blütezeit als bedeutendes Mitglied des wendischen Quartiers der Hanse. Die Backsteingotik prägt die bis heute erhaltene historische Stadtgestalt der Hansestadt, die 2002 gemeinsam mit Stralsund von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

 Wismar: Lübsche Strasse mit Blick auf St. Marien- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Lübsche Strasse mit Blick auf St. Marien- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Wasserkunst am Markt - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Schabbelhaus
Das Schabbellhaus wurde 1569 bis 1571 als Brauhaus und Wohnhaus für den späteren Wismarer Bürgermeister Hinrich Schabbel errichtet. Es ist eines der frühesten Renaissance-Gebäude im Ostseegebiet, das die in den Niederlanden übliche Materialkombination von Backstein mit schmückenden Sandsteinelementen zeigt. Heute ist das Stadtgeschichtliche Museum darin beheimatet.

Wismar: Schabbelhaus und St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: Schabbelhaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

St.-Nikolai-Kirche
Um 1380 -1508 nach dem Vorbild französischer Kathedralen erbaut (älterer Vorgängerbau); 7-jochige Basilika mit Querhäusern, polygonalem Binnechor und Chorumgangskapellen.

Wismar: St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Bemrkenswerte ungewöhnlich steile Proportionen (Mittelschiffhöhe 37 m). Baumeister u.a. Heinrich von Bremen, Hermann von Münster sowie Hans Martens. Überwiegend barocke Ausstattung sowie mittelalterliches Interieur aus St. Marien, St Georgen und dem ehemaligen Dominikanerkloster. St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute.

Wismar: St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Nikolai - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

St.-Georgen-Kirche
St. Georgen ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein herausragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Die Kirche war einst das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge liegen in den bewegten Zeiten des späten Mittelalters und der Reformation in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In jahrhunderte langer Bauzeit wurde die Kirche mehrfach verändert und 1594 fertiggestellt. Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, findet seit 1990 der aufwendige Wiederaufbau statt.

Wismar: St. Georgen- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: St. Georgen- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: St. Georgen- Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Georgen- Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Georgen- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Marienkirchturm
Der 80 Meter hohe Turm der St. Marienkirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Wismar. Im zweiten Weltkrieg wurde der gotische Kirchenbau beschädigt und 1960 leider gesprengt, nur ihr Turmblieb stehen. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Die Ziffenrnblätter der Turmuhr haben einen Durchmesser von 5 Metern. Das Uhrwerk läßt jeweils um 12.00, 15.00 und 19.00 Uhr über das Glockenspiel einen der vierzehn Choräle eklingen.

Wismar: St. Marien-Kirchturm - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Marien-Kirchturm - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Marien-Kirchturm - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Marien-Modell - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: St. Marien-Ausstellung - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Heiligen-Geist-Kirche
Die rechteckige gotische Saalkirche enstand in ihrer heutigen Gestalt im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung einiger Teile aus dem Vorgängerbau. Der Innenraum wird von einer Holzdecke mit barocker Deckenmalerei von 1687 abgeschlossen.

Wismar:  Heiligen-Geist-Kirche - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Heiligen-Geist-Kirche - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Archidiakonat
Als ehemaliges Wohnhaus des Archidiakons wurde es um 1450 im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichte. Wie auch viele andere gotische Bauwerke rund um den Marienkirchturm wurde das Archidiakonat im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und mit erheblichem Aufwand rekonstruiert. Von besonderer Bedeutung ist der reich gegliederte und mit Windlöchern verzierte Staffelgiebel an der Nordseite.

Wismar:  St. Marien und St. Georgen - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Archidiakonat - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Fürstenhof
Der Fürstenhof war der Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Seine jetzige Gestalt setzt sich aus zwei rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln zusammen. Der westliche, das sogenannte "Alte Haus", entstand 1512/13. Er ist noch den Spätgotischen Gestaltungsprinzipien verhaftet. Das "Neue Haus" entstand 1553/55 im Stil der italienischen Renaissance. Es ist mit plastischem Kalkstein und Terrakottaschmuck reich verzeirt. Die drei Geschosse werden durch figürliche Friese voneinander getrennt.

Wismar:  Fürstenhof - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Fürstenhof - Altes Haus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Fürstenhof - Altes Haus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik Wismar: Fürstenhof - Altes Haus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik Wismar: Fürstenhof - Altes Haus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik Wismar: Fürstenhof - Altes Haus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Wasserkunst
Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des Baumeisters Phillipp Brandin aus Utrecht im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Wasserversorgung in früheren Zeiten.

Wismar:  Wasserkunst - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Marktplatz mit Wasserkunst - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

"Alter Schwede"
Wismars ältestes Bürgerhaus von ca. 1380 - im neugotischen Stil historisierte Gaststätte (1878) erinnert an die einstige Zugehörigkeit Wismars zu Schweden (1648-1803). Im Mittelalter befanden sich im Erdgeschoss Wohn- und Geschäftsräume, darüber angeordnet Speicherböden.

Wismar:  Alter Schwede - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Alter Schwede am Marktplatz - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Rathaus und Marktplatz
Der Marktplatz zählt mit 10.000 m² Fläche zu den größten in Norddeutschland. Auf seiner Nordseite das Rathaus im klassizistischen Stil, welches nach dem Einsturtz seines Vorgängers von 1817-1819 wieder aufgebuat wurde. Die noch vorhandenen gotischen Gebäudereste u.a. im Kellergewölbe wurden in den Neubau einbezogen. Dort ist die ständige Ausstellung "Wismar - Bilder einer Stadt" täglich von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Wismar:  Jugendstilgiebel am Marktplatz - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Rathaus am Marktplatz - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

"Zum Weinberg"
Das 1355 erbaute Gebäude wurde um 1575 im Renaissancestil gestaltet und nachweislich seit 1648 als Weinhandlung genutzt. Besonders sehenswert ist die Diele mit ihrer bemalten (1648) Balkendecke.

Wismar:  Hinter dem Rathaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Hinter dem Rathaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Krämerstrasse und Karstadt
Der viergeschossige Jugendstilbau Ecke Krämerstrasse /Lübsche Strasse ist das Stammhaus der Karstadt AG. Rudolph Karstadt begründete hier 1881 mit nur einem Angestellten sein späteres Imperium. Er führte auch die damals noch unübliche Geschäftspolotik der Barzahlung ein. Der Name der Krämerstrasse weist auf die frühere wie heutige Nutzung der sehenswerten Giebelhäuser für Geschäftszwecke hin.

Wismar: Karstadt- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Apotheke gegenüber Karstadt- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar:  Krämerstrasse- Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Grube
Die Grube ist einer der ältesten künstlichen Wasserläufe Deutschlands, die durch eine Stadt führen. Über den Mühlenteich, den Wallensteingraben und den Lostener See verbindet sie den Schweriner See mit der Ostsee. In der Mitte des 13. Jh., unter verwendung von Feldsteinen angelegt, diente die Grube lange Zeit zur Trink- und Brauchwasserversorgung der Stadt.

Wismar: Schweinsbrücke an der Grube- Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar: Frische Grube - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Mühlen-Grube - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Scheuerstrasse
Strassenensemble mit vielen wertvollen Giebel- und Traufenhäusern (ehemals Speicher- und Brauhäuser) aus den Stilepochen von Gotik bis Klassiszismus.

Wismar: Scheuerstrasse / Frische Grube - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Scheuerstrasse - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Wassertor
Das Wassertor ist das letzte erhaltene der ehemals fünf Stadttore, die in eine 4 Meter hohe Stadtmauer eingebunden waren. Das um 1450 einem Vorgängerbau folgende Tor wurde im Spätgotischen Stil errichtet. Zur Stadtseite weist das Tor einen typischen Stufengiebel auf, der um 1600 umgebaute Nordgiebel hingegen wurde in eine Dreiecksform gewandelt. Beide Giebelfassaden sind mit Blenden und zwei Wappen geschmückt.

Wismar: Hafen mit Wassertor - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik

Wismar: Wassertor Stadtgiebel - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik Wismar: Wassertor Nordgiebel - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Das Baumhaus
Barockbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, mit den zwei Schwedenköpfen vor dem Portal, hat seinen Namen von dem früheren Schlagbaum. Der Baum war ein schwimmendes Langholz, das zur Absperrung der Hafeneinfahrt des Nachts oder bei drohender Gefahr, diente.

Wismar: Schwedenkopf am Baumhaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Hafeneinfahrt mit Baumhaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Das Zeughaus

Das Zeughaus gilt als eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur in Deutschland. 1700 wurde das alte durch ein neues ersetzt, nachdem 1699 eine gewaltige, durch eine Gewitter ausgelöste, Pulverturmexplosion das alte Zeughaus zerstört hatte. Von besonders denkmalpflegerischer Bedeutung ist der einzigartige Dachstuhl, der durch seine doppelte Hängekonstruktion ein stützenfreies Obergeschoss von 60 x 15 Metern ermöglicht. Die Last des Dachstuhls ruht also nur auf den Umfassungsmauern.

Wismar: Zeughaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Zeughaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar: Zeughaus - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Wismar:  Jugendstilgiebel am Marktplatz - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik

 


Alle Infos zu Wismar finden Sie unter www.wismar.de

Wismar:  Jugendstilgiebel am Marktplatz - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Wismar - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
 

Bürgerpark Wismar

  Der 1903 im Köppernitztal angelegte Bürgerpark wurde im Jahre 2002 für die erste Landes-gartenschau Mecklenburg-Vorpommerns um 30 Hektar erweitert und hergerichtet. Als dominante Landmarke fällt der Aussichtsturm mit seiner 28 Meter hohen Plattform ins Auge. Von dort genießen Sie einen herrlichen Rundum-Blick in die Wismarbucht der Ostsee, über die Stadt und die mecklenburgische Hügellandschaft im Süden.
Ein etwa 2,5 Kilometer langer Rundweg über das Gelände hält für den Besucher interessante Stationen bereit, u.a. Teichbiotope mit artenreicher Ufervegetation, verschiedene Spielmöglichkeiten, Themengärten wie Rosengarten, Liliengarten oder Stauden-, Duft- und Ziergarten, wie die Stadterrasse mit Seebühne für Veranstaltungen. Der Park war auch Außenstandort der IGA 2003.
 Wismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik
Wismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik

Wismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, RerikWismar:  Bürgerpark - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik

 


Freizeitbad Wonnemar

Freizeit-, Gesundheits- und Erlebnisbad mit 18 verschiedenen Becken im Innen- und Außenbereich, Saunalandschaft, Wellnessbereich, Sportbereich und vielem mehr...

Bürgermeister- Haupt- Str. 38 23966 Wismar
Telefon : 03841 - 3 27 60
FAX : 03841 - 20 26 50
www.wonnemar.de

Copyright Foto: Wonnemar
 
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aktualisiert: 03.03.2006
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