Badewasserqualität:

Die offizielle Karte zur Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern des Sozialministeriums M-V 2005 finden Sie hier.

Die Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern verbessert sich seit Jahren weiter auf hohem Niveau. So beginnt auch im Jahr 2003 an den meisten Badestellen des Landes die Badesaison mit ausgezeichneten Wasserqualitäten. Bei der Vorstellung der neuen Badewasserkarte des Sozialministeriums M-V ergaben sich für rund 85 % der 423 untersuchten Badestellen sehr gute und gute Noten. Alle zwei Wochen werden in der Saison Proben entnommen und auf mikrobiologische Belastungen, Temperatur, Säuregrad, Teergehalt und Klarheit des Wassers getestet. Unabhängig von den Landesmessungen werden ebenfalls von der Kurverwaltung der Stadt Ostseebad Rerik 14-tätgige Proben an Badestränden der Ostsee und des Salzhaffes genommen und unabhängig untersucht. So können sich die Gäste auf ein sicheres und unbeschwertes Badevergnügen freuen.

Seebrücke Rerik - Copyright 2003, Andreas Herrmann, Rerik

Quelle:  ADAC-Motorwelt - April 99:     [Mai 2000]




Quelle:  ADAC-Motorwelt - Mai 2000:
Sofortprogramme an der Ostsee zeigen Erfolge
Der Grund für die allgemein er-
freulichen Ergebnisse liegt zum großen Teil an der Verbesser-
ung der Abwasserentsorgung. Wegen der Algenmassen-
entwicklung in Nord- und Ostsee Ende der 80er-Jahre wurde damals umgehend rea-
giert. Das Phosphor-Sofort- programm sowie das Dringlich- keitsprogramm zur Entlastung der Nord- und Ostsee von Nährstoffen aus Abwasserein- leitungen stellten Weichen für eine Verringerung der Schad- stoffzufuhr. Diese Bemühungen tragen jetzt Früchte. 
 
Trotzdem ist die Ostseee ihr Algenproblem noch nicht los. Ende Juli (99) meldete das Algenfrüherkennungssystem Schleswig-Holstein z. B. Blau- algen in der Ostsee. Betroffen waren Heiligenhafen,Fehmarn- sund, der Abschnitt zwischen Großenbrode und Dahme sowie die äußere Lübecker Bucht. Dr. Knut Eichstädt von Hydra rät allen Urlaubern: "Warnschilder unbedingt beachten. Und bei weißbräun- lichen fleckigen Trübungen des Wassers besser nicht baden."
Düngemittel aus der Landwirt- schaft lösen auch an der Mecklenburgischen Seenplatte hin und wieder Algenwachs- 
 
tum aus - und trüben so das Badevergnügen. Ansonsten ist die Wasserqualität hier überwiegend gut bis sehr gut. Zu zeitweiligen hygienischen Belastungen kam es 1999 an zehn Stellen: Aber Badeverbote wurden keine verhängt. Am Ostdorfer See bei Kaspelswerden z.B. reagierten die Behörden trotz bestätigter Grenzwertüberschreitungen überhaupt nicht. Es wurde einfach so lange gewartet, bis eine Kontrolluntersuchung ohne Befund vorlag. Begründet hat man das Ganze mit Personalmangel. Eine Nachlässigkeit, die auf Kosten des Verbrauchers geht...
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zuletzt aktualisiert: 20.06.2005

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