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Großsteingräber:
In der unmittelbaren
Umgebung Reriks befinden sich mehrere Großsteingräber
(Dolmen) aus der jüngeren Steinzeit (3000 - 1800 v. Chr.)
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Sie
sind leicht zu finden, gut zugänglich und bieten dem interessierten
Besucher mit ihren Schautafeln umfangreiche Informationen an.
Zahlreiche Funde aus den Ausgrabungen befinden sich in der ur-
und frühgeschichtlichen Sammlung des Reriker Heimatmuseums. |
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| Geführte
Wanderungen zu den Großdolmen finden von Mai bis September
jeweils Dienstags ab 10:00 Uhr statt. Treffpunkt ist gegenüber
dem Ferienhaus Dünenstraße
bei der Kurverwaltung Rerik.
Zwei
Großdolmen mit Gang liegen 100 Meter südlich der
Kröpeliner Straße beim Abzweig nach Neu Gaarz.
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| Bei dem westlicher
gelegenen handelt es sich um ein Kollektivgrab der ältesten Bodenbauern
und Tierhalter im Norden Mecklenburgs aus der Zeit der "Trichterbecherkultur"
- so benannt nach der für diese Zeit typischen Keramikgefäßform.
Verschiedene Handlungen, wie z. B. kultische Feuer begleiteten die
Bestattungen. |
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Die
Ausgrabung erfolgte 1967.
Sie förderte 176 Einzelfundstücke
zu Tage, u.a:
- 21 Bernsteinperlen;
- aus Feuerstein 23
querschneidende Pfeilspitzen, 2 Beiel, 10 Schlagsteine, eine Spitze;
- aus Keramik Reste
eines Kumpfes, eines Trichterbechers, einer Schale und verschiedener
doppelkonischer Gefäße.
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Bau
der Grabkammer:
- 5,00 Meter lang,
am Nordende 1,90 m breit, am Südende 1,20 m breit, 1,60 m
hoch,
- 3 Joche mit 3 Decksteinen,
(2 erhalten);
- Trockenmauerwerk,
Lehmtenne, Quartiereinteilung;
- Gang 1,20 m lang,
0,60 m breit, 0,80 m hoch;
- die Kammer liegt
in einem Hügel und war mit Steinen eingefaßt, dem Hühnenbett,
9,50 m lang und 8,50 m breit (Reste erhalten)
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